Basstölpel auf Helgoland
Die Basstölpel mit ihren markanten Gesichtern wollte ich immer schon sehen. Da ich bisher stets im Winter auf Helgoland war, um die Kegelrobben-Babys zu besuchen, hatte ich diese Sommergäste leider verpasst. Nun war es endlich soweit, dass ich sie erleben konnte. Mir wurde ziemlich schnell klar, dass der Namen "Tölpel" ganz passend erscheint: Sie mögen perfekt für ein Leben auf hoher See angepasst sein, an Land bewegen sie sich aber sehr unbeholfen. Die kleinen Beinchen wirken etwas unterdimensioniert, so dass ihre Bewegung damit weniger einem laufen, sondern eher einem stetigen humpeln gleicht. Die Landung ist ebenfalls eher Glückssache und fällt meist etwas holprig aus. Der Umgang der Paare miteinander mutet auf den ersten Blick etwas "ruppig" an, hat aber - auf den zweiten Blick - auch sehr fürsorgliche Momente, beispielsweise beim Schnäbeln zur Begrüßung oder bei der gegenseitigen Gefieder-Pflege. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei der bald anstehenden Aufzug der Küken. Das dunkle Tier auf dem Foto unte links dürfte etwa zwei Jahre alt sein, und hat diese schwierige Phase schon erfolgreich überstanden.










